Die Zauberei des Bloggens

Manchmal gibt es Zufälle, die sind schon etwas unheimlich.

Beim tippen dieser Zeilen <<klick war ich noch aufgebracht, weil man uns mit den Noten so lange hingehalten hat. Nachdem ich den Artikel getippt und publiziert hatte, waren die Ergebnisse auf einmal- wie durch Zauberhand, online.

Dann begann das große Zittern! Ich habe mich erst nicht getraut die Liste zu öffnen, aber schließlich war die Neugierde dann doch größer und tadaaa, ich wurde belohnt! Eine meiner Noten war online und das Ergebnis war spitze und ich total glücklich! Ich habe mir vorher nicht wirklich Sorgen gemacht, dass ich durchgefallen sein könnte, aber wie gut das Ergebnis letztendlich sein würde, konnte ich nur schwer abschätzen.

Jetzt kann ich ganz entspannt auf Note Nummer zwei warten und mich auf meine letzte mündliche Prüfung am Mittwoch konzentrieren. Ja ihr hört richtig, die erste mündliche Prüfung liegt nämlich schon hinter mit und lief auch wirklich gut! Ich finde die generelle Situation von mündlichen Prüfungen zwar deutlich unangenehmer als die Situation bei einer Klausur, aber so will es nun mal die Studienordnung!

Also jetzt noch mal Augen zu und durch! Denn noch sechs mal schlafen & 1h Prüfung und ich habe mein erstes Staatsexamen in der Tasche, wie cool ist das denn?

Advertisements

2014 – ein Rückblick

Am Ende des Jahres nimmt man sich gerne die Zeit einmal auf die vergangenen zwölf Monate zurückzublicken. Da ich dies bei anderen Blogger besonders gerne lese, werde ich nun auch mal meinen Kalender zu Hand nehmen und mit euch auf das vergangene Jahr schauen:

Das Jahr startete etwas holprig. Durch den Unistress und viele Blockseminare abgelenkt kam Ende Januar auch bei mir wieder etwas Ruhe in den Wirbelsturm.

Das Schulpraktikum war ein Highlight von 2014, es war anstrengend und großartig zugleich, einige Einblicke konntet ihr ja hier und hier bekommen.

Geärgert hat mich meine vielen Besuche beim Juwelier wegen meiner defekten Uhr.

Gefreut habe ich mich Justin Timberlake und Robbie Williams live sehen zu dürfen <3

Ich durfte Gast auf einer Polterhochzeit sein und habe im Mai mein letztes Referat an der Uni gehalten.

Wir haben in der WG lustige Abende verbracht und lecker gekocht <3

Eine Freundschaft mit einer meiner ältesten Schulfreundinnen ist wieder in Schwung gekommen, eine andere ganz plötzlich verebbt.

Ich habe ein paar schöne Tage an der Nordsee verbracht und mein Herz an die Herzmuscheln verschenkt.

Wir haben das Fest des Jahres gefeiert – die Weltmeisterschaft * * * *
(und auch die Klausur am Morgen nach dem Finale gerockt!)

Ich habe meine Examensarbeit geschrieben, abgegeben und eine phantastische Note dafür erhalten, 13 Punkte. Ich freue mich heute noch!

Wir haben in der Familie eine Einschulung und eine Hochzeit gefeiert.

In unserer WG fand die beste Überraschungsparty statt, der Abend war wirklich perfekt.

Ich habe einen Aushilfsjob über Weihnachten bekommen und habe mich dort auch sehr wohl gefühlt, auch wenn ich lustige und skurrile Momente erlebt habe.

Ein bisschen Urlaub am Jahresende war auch noch drin, erst war ich in München und dann noch ein paar Tage in Österreich bei Freunden.

Gemeinsam mit meiner Familie habe ich ein wirklich schönes Weihnachtsfest gefeiert.

2014 war ein Jahr mit vielen Lieblingsmomenten und gleichzeitig ein Jahr, in das ich viel investiert habe und mir so manch einen Stein in den Weg gelegt hat. Ich bin wirklich schon sehr neugierig, was die Zukunft für mich bereithalten wird. Die kommenden Monate werden anstrengend und aufregend. Ich freue mich darauf und bin bereit auch 2015 meine Lieblingsmomente festzuhalten:

Foto 2-2 Foto 1-2

Meinen lieben Leserinnen und Lesern wünsche ich ein wunderbares Fest heute Abend. Egal ob ihr es krachen lasst oder den Abend gemütlich mit Freunden verbringt, lasst es euch gut gehen und seid gewappnet, für die Herausforderungen und Chancen die 2015 für euch bereithält!

Bis nächstes Jahr :-)

Fröhliche Weihnachten

Ihr lieben Leserinnen und Leser,

DSC_0871

ich wünsche euch von Herzen ein wunderbares Weihnachtsfest, am besten gemeinsam mit euren Lieben!

Verbringt ein paar gemütliche Stunde, genießt das Essen und Trinken und lasst euch reichlich beschenken :) Für alle lieben Menschen die arbeiten müssen, da sie z.B. im Krankenhaus arbeiten oder für unsere Sicherheit auf den Straßen sorgen – DANKE!

Alle verrückten Menschen die morgen noch wirklich Geschenke einkaufen gehen – schämt euch! Die armen Verkäuferinnen und Verkäufer würden sich über einen stressfreien Vormittag freuen (so wie ich, hihi)

Lasst es euch gut gehen!

und noch ein Job.

Ich habe ja schon angekündigt, dass ich über die Weihnachtssaison einen weiteren Job angenommen habe.

Schon die vergangenen beiden Jahre habe ich mich in einem Buchgeschäft bei uns im Ort beworben, beide Male habe ich nicht mal eine Rückmeldung bekommen. Irgendwie hat es mich genervt und geärgert, nicht mal zu wissen warum mal nicht in die engere Auswahl gekommen ist, auch wenn das bei den meisten Bewerbungsverfahren so abläuft.

Dieses Jahr hat mich meine Oma auf den Aushang „Weihnachtsaushilfen gesucht“ aufmerksam gemacht und ich dachte mir, alle guten Dinge sind drei. Also habe ich meine Bewerbung geschrieben, meinen Lebenslauf aktualisiert und sie dieses mal nicht persönlich abgegeben sondern per Post geschickt (vielleicht fanden sie mich auch einfach hässlich?). Bei dem Einwurf in den Briefkasten habe ich dann gemerkt, dass ich nicht mal ein Foto beigefügt habe. In dem Moment habe ich schon mit der Bewerbung abgeschlossen, unvollständige Bewerbungen würde ich auch nicht berücksichtigen. Um so positiver überrascht war ich, als ich einige Wochen später einen Anruf bekommen habe ob ich mich persönlich vorstellen möchte.

Natürlich wollte ich. Mein erstes richtiges Bewerbungsgespräch, dachte ich zumindest. Das war es jedoch nicht. Wir haben kurz über meine Arbeitserfahrung gesprochen und über meine Verfügbarkeit. Dann war ich noch so ehrlich, ihr von meinem Urlaub ende November zu erzählen und sie sagte, es sei kein Problem wenn sie das früh genug wüsste. Oookay. Keine Frage über die aktuelle Bestsellerliste, meine Lieblingsbücher oder mich. Keine Stärken und Schwächen oder „was würden Sie tun wenn“ Szenarien. Bevor ich etwas fragen konnte sagte sie noch, dass ich 8,50€ verdienen werde und die Schichten meistens zwischen vier und sechs Stunden dauern, in Ausnahmefällen auch mal länger. Okay, klingt gut. Meine persönliche Grenze lag bei 8€.
Sie würde sich im Laufe der Woche melden, wann wir den Vertrag unterzeichnen würden. Das war es. War das nun schon eine Zusage? Im Nachhinein stellte sich heraus, ja das war es.

Inzwischen habe ich meine Einarbeitungsschicht erfolgreich absolviert (wird das eigentlich auch bezahlt?) und kann sagen, es macht Spaß. Meine Hauptaufgaben werden im Bereich des Kassierens und des Einpackens liegen. Meine Kollegin war ganz froh, dass ich keine Panikattacke bekomme wenn eine Kundin mit 100€ bezahlen möchte und ich ganz gut Konversation betreiben kann. Das stundenlange Stehen ist anstrengend, fällt einem aber erst auf wenn man sich danach hinsetzt.

Ich freue mich auf den Dezember und meine Schichten im Bücherparadies, ganz früher wollte ich Kassiererin werden, dieses Geräusch beim Einscannen hat mich fasziniert. Nun bin ich es für einen Monat und halte das für einen guten Kompromiss. Außerdem bekomme ich wohl sogar ein paar Prozente *jubel*, ich werde mir daher wohl ein paar Bücher für die Uni kaufen, aber nur ein paar! Ich möchte ja nicht mein gesamtes verdientes Geld wieder ausgeben :-)

Ich wurde nun auch in das Geheimnis der schicken Buchverpackung eingeweiht, ist gar nicht mal so schwer und sieht schick aus.

Foto 1-1     Foto 2-1

Autogrammjagd

2004 – Man steht vor seinem großen Idol mit einem Edding in der Hand, voller Hoffnung auf ein Autogramm. Mit 13 Jahren hat man schwitzige Hände, der Herzschlag ist etwas unregelmäßig und die Stimme ist etwas brüchig.

Gleiche Symptome knapp 10 Jahre später.

Vor einem steht jedoch nicht der Sänger von den Backstreet Boys sondern ein etwas älterer, mürrischer Professor.
Man muss um sein Hochschulstudium erfolgreich abzuschließen nämlich nicht nur eine wissenschaftliche Hausarbeit schreiben, nein! Man darf sich im Frühjahr auch noch durch vier Examensprüfungen kämpfen.

Die zuständigen Prüfer in der Fachwissenschaft muss/darf man sich selbst suchen und so steht man dann nach langen abwägen der Vor- und Nachteile der Prüfungsform vor dem „kleineren Übel“ und erbittet seine Unterschrift auf dem heiligen Dokument.
Wenn man Glück hat, sich vor zwei Semester auf eine inoffizielle Liste hat schreiben lassen, er mit dem richtigen Fuß aufgestanden ist und man in der Erinnerungsmail keine Rechtschreibfehler hatte, kann man mit einer Unterschrift und einem Informationszettel rechnen.

In der Didaktik Prüfung wirst du einfach zugelost. Mit einer ernsthaften Berücksichtigung bekannter Dozenten oder behandelten Themen während des Studiums ist dabei nicht zu rechnen. Warum auch. Die Würze mündliche Prüfungen liegt doch in der Aufregung und dem Unbekannten. Nicht.

Wie ihr seht, es bleibt auch in den kommenden Monaten spannend.

GIDF – Google ist dein Freund

Was macht man, wenn man als Student/in eine Frage hat und sie sich selbst nicht beantworten kann?

Vor ein paar Jahren habe ich einem guten Freund wohl auch mal eine „das kannst du mit zwei Klicks bei Google herausfinden“ Frage gestellt und bekam als Antwort: http://www.gidf.de.

Heutzutage ist das aber anscheinend schon grundlegend zu viel verlangt Google zu bemühen oder mal in eine mit zwei Klicks zu findende Modulordnung reinzuschauen. Sich selbst zu bemühen, steht jedenfalls nicht (mehr) auf der Agenda.
Die beste, tollste und einfachste Lösung ist inzwischen unsere Hochschul-internen-Lehramt Facebookgruppe mit fast 6.000 Mitgliedern. Dabei werde ich regelmäßig bestens unterhalten und stets mit der Frage konfrontiert, wie haben diese Studenten nur ihr Studium bisher gemeistert? oder sich überhaupt erfolgreich eingeschrieben? geschweige denn ihr Abitur bestanden?

Damit ihr mit mir lachen könnt, habe ich ein paar meiner Highlights rausgesucht:

1. Typ: Ich bin ein fauler Student, schreibe nicht so gern Prüfungen und wähle generell den einfachsten Weg:

Bildschirmfoto 2014-09-24 um 22.25.07

Typ 1.2: eigene Meinungen kann ich mir nicht bilden und habe auch keinen Mut mal ein Seminar nach Interesse zu wählen

Bildschirmfoto 2014-09-24 um 22.24.50

Typ 2: Ich brauche Aufmerksamkeit oder ich bin zu faul Uni + Bib + *Stadtname* + Öffnungszeiten zu googlen.

 

Bildschirmfoto 2014-09-24 um 22.24.41

 

Typ 3: Ich lese meine Mails nicht und weis nicht, wann ich mich für Studiumsrelevante Veranstaltungen eintragen muss:

 

Bildschirmfoto 2014-09-24 um 22.18.48

Typ 4: Was ist eine Bibliothek?

 

Bildschirmfoto 2014-09-24 um 22.18.02

 

Typ 5: Modulverlaufspläne kann und möchte ich nicht lesen:

Bildschirmfoto 2014-09-24 um 22.17.48

 

und mein absolutes **hilarious** Highlight:

Typ 6: Ohne Worte

Bildschirmfoto 2014-09-24 um 22.16.50

 

 

Ich hoffe ich konnte euch auch ein bisschen unterhalten  ;-)