Karl Gustav, Karl Gustav..

Karl Gustav, Karl Gustav ist nun auf Facebook. Er ist nun in Rente und hat schon 1631 Freunde.

2001 nimmt er an 4 Petitionen teil, diese gehen um das Bundeserziehungsgeldgesetz, das Lebenspartnerschaftsgesetz, den Mutterschutz und um das Gewaltschutzgesetz.

Karl Gustav ist auch 2002 sehr beliebt auf Facebook. So sehr, dass er in einen neuen Freibetrag investiert. Nun hat er 1600 Freunde mehr.

Nein ich bin nicht komplett verrückt geworden, ich wollte euch nur mal schnell meine Taktik zum lernen zeigen. Ganz im Sinne der Lernpsychologie verknüpfe ich zum lernen meine beiden Gehirnhälften. Dazu male ich mir gerne Bilder oder merke mir selbst konstruierte Merksätze wie den von Karl Gustav.

Wenn ich „male“ sieht das dann so aus:

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und meint eigentlich das:

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Beschreibt die strukturellen und funktionalen Voraussetzungen für Familien. Klar oder?

Natürlich möchte ich euch auch noch über Karl Gustav aufklären. Karl Gustav steht für „Kindergeld“ und der gesamte Merksatz soll helfen mir zu merken, welche familienpolitischen Maßnahmen die rot-grüne Bundesregierung zwischen 1998 und 2002 unternommen hat.

Tadaa:

Karl Gustav – Erhöhung des Kindergeldes.

Karl Gustav – Erhöhung des Kindergeldes.

ist nun auf Facebook –  Einführung eines Kinder FB = Freibetrag.

ist nun in Rente – die Erziehungszeit wird nun zu 100% und nicht nur zu 75% anerkannt.

hat 1631 Freunde – §1631: Jedes Kind hat das Recht auf eine gewaltfreie Erziehung.

unterschreibt vier Petitionen im Jahr 2001:

Bundeserziehungsgeldgesetz.

Lebenspartnerschaftsgesetz.

Mutterschutz.

Gewaltschutzgesetz.

Karl Gustav – Erhöhung des Kindergeldes.

ist auch 2002 sehr beliebt auf Facebook – Erhöhung des Kinderfreibetrages.

er investiert in einen neuen Freibetrag – Einführung eines neuen Freibetrages für Betreuung und Erziehung oder Ausbildung.

und hat nun 1600 Freunde mehr – §1600 bei einer künstlichen Befruchtung kann der Vater die Vaterschaft nicht anfechten.

 

Vielleicht bin ich doch ein kleines bisschen verrückt ;-)

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Piep neunsiebenachtdreifünfdreieinseinssieben Piep

In meinem Kopf piept es. Nun darf man berichtigter weise fragen, ist das eine neue Information?

Ich sage ja! Denn die letzten beiden Tage habe ich noch einmal im Buchladen verbracht und bei der alljährlichen Inventur ausgeholfen.

Gestern war das Lager und die Bastelabteilung an der Reihe. Alles musste gezählt werden und die Codes per Hand eingetippt werden, fragt mich nicht warum man das nicht einscannen durfte. Scrapbooking macht in der Praxis großen Spaß, die dazugehörigen Teile zu zählen ist anstrengend. Auch liebe ich die Artikel von Paperblanks, aber auch hier das zählen ist etwas anstrengend, wenn das Aufnahmegerät im Fünf-Minuten-Takt aus dem Netzwerk fliegt. Ich weiß, ich weiß – die arme Aushilfe.

Das Einzige, was heute nicht gezählt wurde.

Das Einzige, was heute nicht gezählt wurde.

Heute ging es dann hoch her. Die gesamte Filiale musste bis in die letzte Ecke auf den Kopf gestellt werden und alle vorhandenen Artikel gezählt werden. Dabei strebten selbstverständlich alle einen frühen Feierabend an. Blöd nur, wenn es manche zu eilig haben und deshalb die Regale doppelt gezählt werden müssen.

Ich habe also erst Notizbücher gezählt, Kerzen kontrolliert und dann Biografien, Erziehungsratgeber, Dinosaurier, Engel, den Grüffelo Aktionstisch, die Bilderbücher und die Ramschecke gezählt. Dabei sind mir natürlich mindestens 100 potentielle Gegenstände in die Hände gefallen, die ich nun unbedingt haben muss.

Erinnert ihr euch an die Gilmore Girls Folge, wo Rory in Stars Hollow ihr Taschengeld aufbessern möchte indem sie bei Andrew Bücher zählt? So ähnlich könnt ihr euch das auch bei mir vorstellen – und nein, damit meine ich nicht die Erziehungsratgeber ;-)

Insgesamt hat es mich wieder um einige Erfahrungen reicher gemacht. Zudem bin ich mal dem ganzen Prüfungsstress entflohen, indem ich keine einzige Sekunde an Familienpolitik oder Arbeitsmarktpolitik gedacht habe. Morgen geht’s dann damit weiter aaaber ich habe immer noch kein Geschenk für meine Oma. Da nun an ihrem Geburtstag Fotos gemacht werden, fällt die Foto Idee raus, Hmpf. Und nun?

Piep neunsiebenachtdreizweifünfsiebennullsechsachtsiebenviernull Piep

Tag ein, Tag aus

Es ist ruhig hier, fast schon ein bisschen eingestaubt.

Inzwischen ist Heute Gestern und ich bin mitten in meinen Examensvorbereitungen. Heute in vier Wochen habe ich bereits die erste Prüfung geschrieben. In fünf die Zweite. Dann heißt direkt weiter machen und die Vorbereitungen fürs Mündliche treffen*

*und die Daumen drücken, dass ich nicht direkt zu Beginn des Prüfungsintervalls an der Reihe bin, sonst habe ich nämlich ein Problem!

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Darum ist mein Tagesablauf derzeit auch arg langweilig:

„früh“ aufstehen – frühstücken – lesen – Mittagessen – lesen – lesen – Abendessen – schlafen.

Wenn ich Glück habe wartet abends noch ein Kaffe-Date mit einer Freundin oder aber irgendein Trash im TV. Man muss wirklich ein bisschen aufpassen, dass man das Leben nicht verpasst und nur noch aus dritter Hand erzählt bekommt, was so passiert. Denn in einer gewissen Weise macht sich relativ schnell ein schlechtes Gewissen breit, wenn man mal nicht am Schreibtisch anzutreffen ist.

Am Wochenende wartet dann etwas Ablenkung auf mich, ich werde noch einmal im Buchladen arbeiten und bei der Inventur mithelfen. Das habe ich noch nie gemacht und bin sehr gespannt, wie das abläuft und ob es mich in die vorhandene Bastelabteilung verschlägt, dann heißt es Perlen zählen – yeah.

Und meine Oma feiert bald einen runden Geburtstag und ich habe noch keine Idee womit ich ihr eine Freude machen könnte- was habt ihr denn so verschenkt? Eigentlich wollten wir ein Bild von allen Enkeln und Urenkeln machen, aber da kam mal wieder etwas dazwischen.