und noch ein Job.

Ich habe ja schon angekündigt, dass ich über die Weihnachtssaison einen weiteren Job angenommen habe.

Schon die vergangenen beiden Jahre habe ich mich in einem Buchgeschäft bei uns im Ort beworben, beide Male habe ich nicht mal eine Rückmeldung bekommen. Irgendwie hat es mich genervt und geärgert, nicht mal zu wissen warum mal nicht in die engere Auswahl gekommen ist, auch wenn das bei den meisten Bewerbungsverfahren so abläuft.

Dieses Jahr hat mich meine Oma auf den Aushang „Weihnachtsaushilfen gesucht“ aufmerksam gemacht und ich dachte mir, alle guten Dinge sind drei. Also habe ich meine Bewerbung geschrieben, meinen Lebenslauf aktualisiert und sie dieses mal nicht persönlich abgegeben sondern per Post geschickt (vielleicht fanden sie mich auch einfach hässlich?). Bei dem Einwurf in den Briefkasten habe ich dann gemerkt, dass ich nicht mal ein Foto beigefügt habe. In dem Moment habe ich schon mit der Bewerbung abgeschlossen, unvollständige Bewerbungen würde ich auch nicht berücksichtigen. Um so positiver überrascht war ich, als ich einige Wochen später einen Anruf bekommen habe ob ich mich persönlich vorstellen möchte.

Natürlich wollte ich. Mein erstes richtiges Bewerbungsgespräch, dachte ich zumindest. Das war es jedoch nicht. Wir haben kurz über meine Arbeitserfahrung gesprochen und über meine Verfügbarkeit. Dann war ich noch so ehrlich, ihr von meinem Urlaub ende November zu erzählen und sie sagte, es sei kein Problem wenn sie das früh genug wüsste. Oookay. Keine Frage über die aktuelle Bestsellerliste, meine Lieblingsbücher oder mich. Keine Stärken und Schwächen oder „was würden Sie tun wenn“ Szenarien. Bevor ich etwas fragen konnte sagte sie noch, dass ich 8,50€ verdienen werde und die Schichten meistens zwischen vier und sechs Stunden dauern, in Ausnahmefällen auch mal länger. Okay, klingt gut. Meine persönliche Grenze lag bei 8€.
Sie würde sich im Laufe der Woche melden, wann wir den Vertrag unterzeichnen würden. Das war es. War das nun schon eine Zusage? Im Nachhinein stellte sich heraus, ja das war es.

Inzwischen habe ich meine Einarbeitungsschicht erfolgreich absolviert (wird das eigentlich auch bezahlt?) und kann sagen, es macht Spaß. Meine Hauptaufgaben werden im Bereich des Kassierens und des Einpackens liegen. Meine Kollegin war ganz froh, dass ich keine Panikattacke bekomme wenn eine Kundin mit 100€ bezahlen möchte und ich ganz gut Konversation betreiben kann. Das stundenlange Stehen ist anstrengend, fällt einem aber erst auf wenn man sich danach hinsetzt.

Ich freue mich auf den Dezember und meine Schichten im Bücherparadies, ganz früher wollte ich Kassiererin werden, dieses Geräusch beim Einscannen hat mich fasziniert. Nun bin ich es für einen Monat und halte das für einen guten Kompromiss. Außerdem bekomme ich wohl sogar ein paar Prozente *jubel*, ich werde mir daher wohl ein paar Bücher für die Uni kaufen, aber nur ein paar! Ich möchte ja nicht mein gesamtes verdientes Geld wieder ausgeben :-)

Ich wurde nun auch in das Geheimnis der schicken Buchverpackung eingeweiht, ist gar nicht mal so schwer und sieht schick aus.

Foto 1-1     Foto 2-1

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4 Gedanken zu “und noch ein Job.

  1. Hihi, das Einscanngeräusch liebe ich auch (darum liebe ich die Ikea SB-Kassen ;) ).
    Ich wünsch dir ganz viel Spaß bei deinem Weihnachtsjob :-*

  2. Ich hatte ja letztes Jahr im Dezember mein Praktikum in ner kleinen Buchhandlung und das war schon schön, stressig aber schön.
    Ich stand auch nahezu den gesamten Tag und abends daheim war ich ein Wrack (hatte nun aber auch parallel Rückenprobleme), kann dir nur empfehlen dich zwischendurch auszuruhen so oft es geht, erleichtert das alles etwas (;
    Haben sie dir die Einpacktechnik gezeigt, wo du nur ein kleines Stück Klebestreifen brauchst und den Rest einfach reinfaltest? Mir haben sie das gezeigt aber es blieb leider echt nix hängen und ich kann’s immer noch nicht :p

  3. Pingback: 2014 – ein Rückblick | Examen und so

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