Autogrammjagd

2004 – Man steht vor seinem großen Idol mit einem Edding in der Hand, voller Hoffnung auf ein Autogramm. Mit 13 Jahren hat man schwitzige Hände, der Herzschlag ist etwas unregelmäßig und die Stimme ist etwas brüchig.

Gleiche Symptome knapp 10 Jahre später.

Vor einem steht jedoch nicht der Sänger von den Backstreet Boys sondern ein etwas älterer, mürrischer Professor.
Man muss um sein Hochschulstudium erfolgreich abzuschließen nämlich nicht nur eine wissenschaftliche Hausarbeit schreiben, nein! Man darf sich im Frühjahr auch noch durch vier Examensprüfungen kämpfen.

Die zuständigen Prüfer in der Fachwissenschaft muss/darf man sich selbst suchen und so steht man dann nach langen abwägen der Vor- und Nachteile der Prüfungsform vor dem „kleineren Übel“ und erbittet seine Unterschrift auf dem heiligen Dokument.
Wenn man Glück hat, sich vor zwei Semester auf eine inoffizielle Liste hat schreiben lassen, er mit dem richtigen Fuß aufgestanden ist und man in der Erinnerungsmail keine Rechtschreibfehler hatte, kann man mit einer Unterschrift und einem Informationszettel rechnen.

In der Didaktik Prüfung wirst du einfach zugelost. Mit einer ernsthaften Berücksichtigung bekannter Dozenten oder behandelten Themen während des Studiums ist dabei nicht zu rechnen. Warum auch. Die Würze mündliche Prüfungen liegt doch in der Aufregung und dem Unbekannten. Nicht.

Wie ihr seht, es bleibt auch in den kommenden Monaten spannend.

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3 Gedanken zu “Autogrammjagd

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