GIDF – Google ist dein Freund

Was macht man, wenn man als Student/in eine Frage hat und sie sich selbst nicht beantworten kann?

Vor ein paar Jahren habe ich einem guten Freund wohl auch mal eine „das kannst du mit zwei Klicks bei Google herausfinden“ Frage gestellt und bekam als Antwort: http://www.gidf.de.

Heutzutage ist das aber anscheinend schon grundlegend zu viel verlangt Google zu bemühen oder mal in eine mit zwei Klicks zu findende Modulordnung reinzuschauen. Sich selbst zu bemühen, steht jedenfalls nicht (mehr) auf der Agenda.
Die beste, tollste und einfachste Lösung ist inzwischen unsere Hochschul-internen-Lehramt Facebookgruppe mit fast 6.000 Mitgliedern. Dabei werde ich regelmäßig bestens unterhalten und stets mit der Frage konfrontiert, wie haben diese Studenten nur ihr Studium bisher gemeistert? oder sich überhaupt erfolgreich eingeschrieben? geschweige denn ihr Abitur bestanden?

Damit ihr mit mir lachen könnt, habe ich ein paar meiner Highlights rausgesucht:

1. Typ: Ich bin ein fauler Student, schreibe nicht so gern Prüfungen und wähle generell den einfachsten Weg:

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Typ 1.2: eigene Meinungen kann ich mir nicht bilden und habe auch keinen Mut mal ein Seminar nach Interesse zu wählen

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Typ 2: Ich brauche Aufmerksamkeit oder ich bin zu faul Uni + Bib + *Stadtname* + Öffnungszeiten zu googlen.

 

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Typ 3: Ich lese meine Mails nicht und weis nicht, wann ich mich für Studiumsrelevante Veranstaltungen eintragen muss:

 

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Typ 4: Was ist eine Bibliothek?

 

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Typ 5: Modulverlaufspläne kann und möchte ich nicht lesen:

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und mein absolutes **hilarious** Highlight:

Typ 6: Ohne Worte

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Ich hoffe ich konnte euch auch ein bisschen unterhalten  ;-)

6/12 Halbzeit? Wann ist das denn passiert?

Mit einem erschreckenden Blick habe ich festgestellt, dass ich morgen Halbzeit „feiere“. Verrückt. Ich habe das Gefühl, ich habe gerade eben erst angefangen meine Gedanken zu sortieren und etwas aufs Papier zu bringen.

Ich hoffe mit dem doch etwas schockierenden Moment eben komme ich in der kommenden Woche etwas besser voran. Die letzte Woche habe ich nämlich nur gearbeitet und Geburtstage gefeiert. Beides wird in der nächsten Woche hoffentlich weniger, zumindest das Arbeiten werde ich definitiv einschränken. Für die nächste Woche stehen nur zwei Arbeitstage an, einen kann ich sogar hoffentlich auf einen halben Tag reduzieren.

In meiner Examensarbeit stehe ich nun an dem Punkt, dass die Vorarbeit der Schulbuchanalyse wie Empirie und theoretische Grundlagen aufgearbeitet sind und zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal überarbeitet werden. Heute habe ich mein Analyseraster ausgearbeitet und die Schulbücher ausgesucht, die nun unter die Lupe genommen werden. Außerdem habe ich noch den Wochenplan für die Kalenderwoche 39 aufgestellt! Leider stehen dort auch noch zwei weitere Uni Projekte auf der Agenda, die am 30.09 abgegeben werden müssen. Die werden zwar nun notenmäßig unter der Examensarbeit leiden, aber ich kann mich nun mal nicht teilen.

Bisher bin ich mit meinem Arbeitsprozess einigermaßen zufrieden. Daher lautet mein Halbzeits-Fazit:

–  Sich für jeden Tag eine fest Aufgabe vorzunehmen klappt immer noch ganz gut.
– Ich habe mich endlich getraut, den ersten kleinen mini Teil an meine Mitbewohnerin zu geben. Mit diesem Teil war ich besonders unzufrieden und sie hat mich etwas beruhigt, da sie es sinnvoll geschrieben und gut strukturiert lesen konnte (puh).
– Ich habe eine weitere Bib kennen gelernt
– Unsere Zweigbibliotheken machen mich etwas kirre, da man dort höchstens 7  Tage Bücher ausleihen darf (das nervt!)
– Die Bücher zu verwalten macht prinzipiell ganz schön viel Arbeit. Jede Woche renne ich mehrmals in die Bib, weil ich Bücher holen oder abgeben muss. Von der pünktlichen Verlängerung mal abgesehen.
– Die letzte Sprechstunde verlief ganz gut, ich bin wirklich zufrieden mit der Auswahl meiner Dozentin. Sie gibt mir gute Tipps und auch das Gefühl, ich laufe in die richtige Richtung.
– Noch bin ich von sämtlichen Panikattacken verschon geblieben – allerdings habe ich von meiner Dozentin das Versprechen bekommen, dass sie noch kommen werden. Wir werden sehen :-)

Ihr seht, noch läuft es ganz gut und ich liege noch in meinem selbst gesetzten Zeitplan. Jetzt geht es an die Analyse, ich hoffe ich komme mit meinem Raster zurecht und verliere nicht meine Motivation. Denn:

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[BdB] Frühstück in Amsterdam

Ich dürfe wieder ein Buch für BloggdeinBuch lesen und rezensieren. Dieses mal habe ich mich bewusst für ein e-book entschieden, da ich momentan den ganzen Tag schon meine Nase in irgendwelche Fachliteratur stecke und sich so meine Motivation abends noch ein Buch zu lesen derzeit wirklich in Grenzen hält :( aber vor dem Schlafe lese ich derzeit ganz gerne ein bisschen auf dem IPad und so hat es sich einfach angeboten.

Darum geht es: 

In diesem Moment sehe ich sie zum ersten Mal. Sie strahlt. Nicht, dass sie die ganze Zeit lacht. Nein, es ist etwas anderes. Diese Frau leuchtet.

Das große Glück, was ist das eigentlich? Oliver dachte immer, er könnte diese Frage leicht beantworten: Karriere machen, Geld verdienen und sich hin und wieder mit der Gelegenheitsgeliebten amüsieren. Doch dann endet sein Leben auf der Überholspur unsanft mit einer fristlosen Kündigung. Was tun? Eigentlich wäre jetzt der richtige Zeitpunkt, in einem Luxushotel in Marrakesch zu relaxen. Stattdessen landet Oliver in Amsterdam – und begegnet dort einem Wunder namens Muk: Die attraktive Holländerin liebt wilde Blumenmuster, näht bunte T-Shirts und träumt von einem eigenen kleinen Laden. Muk ist das komplette Gegenteil von Oliver … und trotzdem genau die Frau, von der er schon immer heimlich geträumt hat. Auf einmal ist es zum Greifen nah, das große Glück. Nur: So einfach ist es nicht im Leben.

 

Meine Meinung: 

Frühstück in Amsterdam wird dem gerecht, was ich mir vorgestellt habe als ich mich für dieses Buch beworben habe. Ein leichter, netter Sommerroman den man ohne großen Aufwand nebenbei lesen kann. Dahingehend wurde ich nicht enttäuscht.
Etwas nerviger war das Format des e-books. Ich konnte es naämlich nicht über den gewohnten Kindle auf meinem IPad lesen sondern musste eine extra App (ebook) herunterladen. Das lesen darüber war nicht so angenehm wie beim kindle, aber das hat ja nur nebenbei etwas mit dem Buch zu tun.

Ein Faktor warum ich mich für dieses Buch interessiert habe: es wird aus der Sicht eines Mannes geschrieben. Das findet man ja nicht ganz so häufig. Sooo groß unterschieden hat sich nun aber mit den weiblichen Büchern nicht. Sehr gut gefallen hat mir, dass Amsterdam so wunderbar beschrieben wird. So wird meine Reiselust mal wieder bestärkt und Amsterdam rückt auf der Liste weiter nach oben.

Zu Beginn hatte ich etwas bedenken, dass die Story von vorneherein klar sein könnte und die kleinen Cliffhangern an den Enden der Kapiteln schon das Ende klar machen würden. Dem war zum Glück dann aber nicht so, das Buch hält die eine oder andere Überraschung bereit und man wird als Leserin nicht gelangweilt.

Ihr merkt schon, so richtig ist der Funken nicht über gesprungen aber da es mit meinen Erwartungen übereinstimmt, möchte ich „Frühstück in Amsterdam“ 4 von 5 Sternen geben.

 

Ich möchte DotBooks und BloggdeinBuch herzlich für das Rezensionsexemplar danken :-)

2/12 Kapitel Eins

Wahnsinn wie die Zeit vergeht, ich habe nun schon zwei Wochen intensiv an meiner Examensarbeit gearbeitet und bisher läuft es wirklich gut. Ich habe meinen Tagesablauf gut strukturieren können: früh aufstehen, Frühstück, Kaffe, lesen/schreiben, Pause und dann entweder an die Arbeit oder noch eine Runde lesen/arbeiten.
Da wären wir auch schon bei dem einzigen Punkt der mir derzeit Sorgen bereitet. Derzeit brennt bei uns an der Arbeit die Hütte. Natürlich sind jetzt gerade zwei Kolleginnen krank und so haut es hinten und vorne nicht hin. Mein Kollege ist so gestresst vom ganzen Stress, das er leider vergisst zu arbeiten. Wenn er gerade nicht vom Stress gestresst ist fragt er mich 100x, ob ich nicht doch vielleicht noch etwas mehr arbeiten kann. Da kommt meine Schwäche ins Spiel, ich kann nicht sonderlich gut „nein“ sagen. Also bin ich gestern Mittag eingesprungen und heute Morgen sind meine Gedanken auch nur um die Arbeit gekreist und somit bin ich auch heute Mittag eingesprungen.
Momentan liege ich zwar noch in meinem selbst gesetzten Zeitplan, aber ich kann derzeit schlecht abschließen und einen Tag für beendet erklären. Gerade liegen auch Bücher neben mir, natürlich nur für den Fall dass ich noch Lust habe reinzuschauen. Dabei haben wir 21.05h und mein Tag ist schon seit 14 Stunden am laufen.

Fazit der Woche 2/12:

– Sich für jeden Tag eine fest Aufgrabe vorzunehmen klappt ganz gut.
– Allerdings nur, wenn das Ziel realistisch ist. Wenn es nicht erreicht wird, überwiegt die Frustration.
– Bisher habe ich mich noch nicht getraut mein geschriebenes an jemand anderen weiter zu geben.
– Ich kenne inzwischen fast alle studentischen Aushilfen in unserer Bib.
– Bisher macht mir das ganze Projekt sogar ein bisschen Spaß.
– Noch bin ich von sämtlichen Panikattacken verschon geblieben.

In diesem Sinne: KEEP CALM AND CARRY ON :-)

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