Europawahl 2014

Der schlimmste Weg, den man wählen kann, ist der, keinen zu wählen.

 

Ihr Lieben, morgen ist Europawahl. Ich möchte euch gerne dazu auffordern, von dem Wahlrecht gebrauch zu machen und morgen das Kreuz zu machen.
Wo ihr wählen könnt, steht auf eurer Wahlbenachrichtigung. Die müsste vor einiger Zeit bei euch auf dem Postweg eingetroffen sein. Wichtig: auch wenn ihr diese Benachrichtigung verloren habt, könnt ihr natürlich mit einem gültigen Ausweis wählen gehen. Um das passende Wahllokal zu finden, könnt ihr ganz einfach google befragen.

Bedenkt bitte, dass das Recht zu wählen nicht selbstverständlich ist und es gerade in diesem Moment Länder auf dieser Welt gibt, in denen sich die Bürgerinnen und Bürger nicht politisch partizipieren dürfen. Ihr habt das Wahlrecht inne, also macht Gebrauch davon!

Einige Entscheidungen die uns betreffen, werden inzwischen auf europäischer Ebene getroffen und so ist die Europawahl absolut von Bedeutung und für jeden von uns wichtig! Ihr könnt euch ja mal folgende Fragen stellen:

– Was soll mit den Flüchtlingen geschehen, die gerade gezwungen sind ihr Land zu verlassen?

– Soll europaweit ein Mindestlohn eingeführt werden?

– Soll auf den Handel von Finanzprodukten eine extra Steuer eingeführt werden?

– Wie stehe ich zu der Einführung einer verpflichtenden Frauenquote?

– Wie stehe ich zu genetisch veränderten Pflanzen in der EU?

– Ist die Einführung eines Freihandelsabkommen mit der USA sinnvoll?

– Sollen alle Banken verstaatlicht werden?

Das sind alles Fragen, die uns alle betreffen und über die wir uns alle eine Meinung bilden können und auch sollen!
Um zu schauen, bei welchen Antworten welche Parteien in Frage kommen, könnt ihr den Wahl-O-Maten mal befragen. Hierbei bekommt ihr immerhin eine Tendenz, in welche Richtung es morgen gehen könnte.

Trotzdem würde ich euch noch einen Blick in das jeweilige Kurzwahlprogramm empfehlen :-) Denn auch wenn der Wahl-O-Mat eine Tendenz gibt, so schaffen es auch Parteien die man aus bekannten Gründen nicht wählen würde, die Zustimmungsprozentzahlen in die Höhe zu treiben, in dem sie sich hinter ganz harmlosen Fragen tarnen.

Macht euch euer Bild,  >> Hier geht’s zum Wahl-O-Mat  <<

 

Ich zähle auf euch,

 

eure Politikstudentin!

 

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Berichte

Wenn man Studenten beschäftigen möchte, lässt man sie unnütze Berichte schreiben.

Gerade habe ich das Vergnügen gleich zwei Berichte schreiben zu müssen. Zum einen wäre da der Bericht für das vergangene Fachpraktikum, da habe ich heute schon mal ganz motiviert die Gliederung erstellt, damit ich dann die Textbausteine nach und nach einfügen kann und schließlich von Word automatisch ein Inhaltsverzeichnis erstellen lassen kann – total cool, dass ich schon im sechsten Semester verstanden habe wie das funktioniert und mich in den vorherigen Hausarbeiten immer mit einem Inhaltsverzeichnis abgemüht habe. Zum anderen wäre da auch noch der Bericht über das Betriebspraktikum.

Bevor man anfangen darf, als Lehrer zu arbeiten muss man nämlich mal so etwas richtiges gearbeitet haben und das dann bitte acht Wochen lang in deinen Semesterferien in der Vorlesungsfreien Zeit. So zumindest die Begründung seitens dem Amt für Lehrerbildung. Die Frage, ob das Lehren an Schulen nichts richtiges sei, möchte ich an dieser Stelle mal mit einem Augenrollen so stehen lassen.

Jedenfalls hoffe ich, dass ich mir das Praktikum durch meinen Nebenjob anrechnen lassen kann. Kriterium für das Betriebspraktikum ist nämlich, dass es nichts „soziales“ sein darf. Anscheinend sind Jobs wie Kindergärtnerin, Arzthelferin und das Leiten von Feriencamps auch kein richtiges Arbeiten. Da dies zumindest auf meinen Job schon mal nicht zutrifft, werde ich mein Glück einfach mal versuchen und hoffen, dass das Geben von Auskünften für den Nah- und Fernverkehr nicht auch zu sozial ist. Damit auch die Herrschaften auf dem Amt für Lehrerbildung verstehen, wie wenig sozial dieser Job ist, habe ich in der Reflexion ganz genau beschrieben, wie oft ich schon beleidigt wurde, da die Deutsche Bahn Verspätung hatte oder es einen Zugausfall gab. Wie ihr euch sicherlich vorstellen könnt, habe ich ja auch sonst nichts anderes zu tun, außer Bäume auf die Gleisen zu werfen und Leitungsschaden zu verursachen ;-)

Heute habe ich es mir auf dem Balkon nett gemacht und ein bisschen über meine Tätigkeit geschwafelt und zack- hatte ich die acht Seiten gefüllt. Ich bin mir sicher, dass die Melone und die Bananenmilch mich dabei ganz hervorragend unterstützt haben. Die kommenden Tage möchte ich mich dann auch intensiver mit meinem Praktikumsbericht beschäftigen, damit ich wieder einen Punkt auf meiner Uni-To Do Liste abhaken kann.

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Bdb – Der Sommer der uns verband

Ich durfte für BloggdeinBuch wieder mal ein Buch lesen und darüber eine Rezension schreiben, leider hat das Buch nicht so ganz meinen Geschmack getroffen – an dieser Stelle wäre nun das Äffchen, was sie die Augen zuhält –

Der Roman „Der Sommer der uns verband“ von Christie Ridgway ist im Mira Taschenbuchverlag erschienen und dort könnt ihr es auch ganz einfach bestellen *klick*

Es geht um: 

Eine ausgelassene Strandparty – und mittendrin ein sexy Mann mit ozeanblauen Augen und offenem Hawaiihemd: Das ist Griffin Lowell? Jane hat einen grüblerischen Einzelgänger erwartet, nicht diesen Traumtypen. Schließlich wurde sie engagiert, um Griffin in seinem Strandhaus beim Schreiben seiner Biographie zu helfen. Der allerdings will lieber feiern und seinen traumatischen Erinnerungen entfliehen – doch so schnell gibt Jane nicht auf, denn sie braucht den Job mehr als alles andere! Bei Strandspaziergängen im Mondschein gelingt es ihr tatsächlich, das Eis um Griffins Herz zum Schmelzen zu bringen. Aber während ihr berufliches Interesse bald tiefer Sehnsucht weicht, scheint er noch nicht bereit für die Liebe …
„Romantik pur, herzerwärmend und witzig.“ New York Times-Bestsellerautorin Jennifer Crusie.

Meine Meinung: 

Der Sommer, der uns verband ist das erste Buch, dass ich für diesen Blog rezipieren darf und wahrscheinlich war es die Freude über die Wiederaufnahme bei Blogg dein Buch und das bunte Cover, die mich dazu getrieben haben mich für dieses Buch zu bewerben. Versprochen wird Romantik, Herzenswärme und Humor doch irgendwie konnte ich das im Buch nicht richtig wiederfinden. Gleich zu beginn verspricht die Autorin Christie Ridgway ein Happyend, Hallo? Warum macht die Autorin das denn? Vielleicht ist das der Grund, warum ich mich beim lesen etwas schwer getan habe. Ich wusste ja schon wie es ausgeht bzw. dass es für die Heldin im Buch, so wie sie von der Autorin selbst genannt wird, ein Happy End samt Traummann gibt.

Gleichwenn sich das Buch wirklich schnell lesen ließ, hat mir der Lesefluss etwas gefehlt. An manchen Abenden musste ich mich schon zwingen das Buch in die Hand zu nehmen und nicht zu einem anderen Roman zu greifen.

Für meinen Geschmack waren es etwas zu viele Geschichten, die nebeneinander berichtet wurden und am Ende aber nicht in eine grandiosen Höhepunkt einen gelungenen Abschluss fanden, das hat mir am Ende doch etwas enttäuscht, aber hey, immerhin gab es ein Happyend – oh was für eine Überraschung ;-)

Insgesamt muss ich also sagen, dass mich der Roman „Der Sommer der uns verband“ und auch die Autorin Christie Ridgway nicht überzeugen konnten, vom furchtbaren Cover mal ganz abgesehen. Um aber auch noch etwas positives zu nennen, die Untergliederung der einzelnen Kapitel hat mir gut gefallen, da sie stimmig waren und man sobald mal müde wurde eine Pause machen konnte, ohne am nächsten Abend erst wieder in die Geschichte hinein finden zu müssen.

ad7931a7dca347b9bd3fec59d445d2b7.front_cover.KH28NG2654KZ5Ich gebe den Roman zwei von fünf Sternen.

Auch wenn dieser Roman mir nicht gefallen hat, so möchte ich BloggdeinBuch und dem Mira Taschenbuch Verlag trotzdem danken, dass mir dieses Buch zur Verfügung gestellt wurde :-

Mountblau – hä?

Das Semester ist inzwischen schon wieder voll im Gang und es bleibt gar nicht wirklich viel Zeit um zurück auf das Praktikum zu blicken.

Eine Sache möchte ich euch aber trotzdem gerne noch zeigen. Im Erdkundeunterricht habe ich mit den Kids ja das geografische Europa besprochen. Unter anderem auch die Alpen und dabei spielte der höchste Berg natürlich auch eine Rolle, doch wie hieß der doch gleich noch mal? Hier ein paar kreative Vorschläge:

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Ja ja, die süßen Kleinen ;-)

 

Referat des Schreckens

Zu Beginn des Semester habe ich schon einmal angedeutet, dass mir ganz unangenehmes Referat bevor steht. Zum einen war das Thema etwas langweilig und sehr theoretisch. Das weit aus größere Problem war aber mein Referatspartner.

Er ist um einiges älter als ich und in seinem Verhalten einfach unsagbar anstrengend. Wenn es nach ihm geht, gewinnt die Person mit den meisten Fremdwörtern und erwähnte ich schon, dass er während eines Gespräches gerne beginnt zu zittern? Anscheinend bin ich doch sehr angsteinflößend ;-)
Beim letzten Vorbereitenden Treffen verklickerte er mir dann ziemlich deutlich, dass er mindestens 13 Punkt erreichen möchte. Unterschwellig hieß das also: Streng dich an.

Heute war dann also der Tag an dem wir referieren mussten. Ich hatte die erste Hälfte und er die zweite Hälfte ausgearbeitet. Ich begann und es klappte wirklich gut. Ich musste kaum auf die Karteikarten schauen und fühlte mich erstaunlicher weise recht wohl. Sogar meine Kommilitonen haben nicht alle geschlafen und ein bisschen mitgedacht und mitgearbeitet. Natürlich hätte ich es bestimmt auch noch besser machen können, aber ich war fachlich und methodisch wirklich zufrieden.

Im Anschluss durfte dann Daniel übernehmen und ich bin fast vom Glauben abgefallen. Er stellt sich in die letzte Ecke und ließ mehr oder weniger seine Folien vor, natürlich gespickt mit vielen Fremdwörtern, so dass unsere Kommilitonen nicht wirklich folgen konnten. Viel mehr brache ich dazu wohl gar nicht sagen, ich war einfach nur wütend.
Ich gebe mir wirklich Mühe und er macht SO etwas. Natürlich fiel in unserer Reflexion mit dem Dozenten auch die Sprache auf die unterschiedliche Leistung bei der Art des Vortragens, aber wir bekommen ja schließlich eine Gruppennote und bla bla.

Wir haben noch ein sehr gut bekommen, was mich nach seinem Feedback wirklich wundert, aber ich ärgere mich trotzdem. Ich hätte von ihm einfach deutlich mehr erwartet, nach dem er mich ja irgendwie schon unter Druck gesetzt hat. Ich meine damit absolut nicht die Note, aber das Menschliche.

Was nun zählt ist aber, dass ich es geschafft habe und auch gut gemeistert habe. Man wächst ja schließlich mit seinen Aufgaben.

DIY Hochzeitsgeschenk

In der letzten Woche durfte ich Gast auf einer Polterhochzeit sein und natürlich möchte man den frisch Vermählten auch etwas mitbringen. Da das Budget als Studentin doch etwas schmäler ist und durch Benzin und Hotel schon gefordert wurde, hatte ich nach etwas schönen gesucht was ich selbst basteln kann.

Bei der Suche bin ich auf eine schöne Idee gestoßen: Man nehme ein schönes Gefäß und suche sich die schönsten 53 Sprüche über die Liebe und die Ehe heraus, schreibe sie auf einen Zettel und gebe sie in das Gefäß.
So dürfen Braut und Bräutigam im ersten Ehejahr jede Woche einen Spruch ziehen und sich daran erinnern, was die Liebe so einzigartig macht  .

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Die Umsetzung hat mir wirklich gut gefallen, auch wenn ich aus der ganzen Geschichte mal wieder etwas Drama veranstaltet habe und fast einen Familienstreit ausgelöst hätte. Im ersten Versuch das Gefäß nach Hause zu transportieren ist es mir nämlich zwei Meter vor der Haustür heruntergefallen und in 1000 Teile zerbrochen (ich hoffe sehr, dass es kein Omen der Hochzeit ist ;-) und mein Papa fragte mich nach dem klirren nur, was dass denn gewesen wäre? Darauf antwortete ich leicht gereizt, dass es ein schickes Glasgefäß wäre und er kommentierte das nur mit: „Ja, das war dann wohl mal.“ Grr. Männer ;-)

Heute ist Gegenteiltag

Ich habe ja schon einmal von meinem Schulgarten Seminar berichtet. Wir arbeiten als Seminargruppe im Schulgarten und sollen so die Kompetenzen, die später die Schüler erwerben sollen, selbst erfahren. Wenn ich nun sage, dass wir einfach extrem günstige bzw. kostenlose Arbeitskräfte sind ist das natürlich bloß eine unbestätigte Vermutung.

Mit vier weiteren Mädels haben wir uns der Aufgabe gestellt, die Stolpersteine auf dem Weg zu dem Uni-/Schulgarten auszubuddeln und neu einzusetzen. Eigentlich wollten wir die Bänke streichen, aber den Pinsel haben uns die Männer weggeschnappt ;-)

Mitten im Geschehen kommt auf einmal Oliver zu uns, Oli ist neun Jahre alt und der Sohn eines Dozenten. Auf einmal standen wir dann alle vor unserem gebuddelten Loch und haben Oli dabei zugesehen, wie er mit einer Spitzhacke den Stein von den darunter liegenden Wurzeln befreit. Es war wirklich ein großer Spaß, wir haben fast Tränen gelacht mit welcher Selbstverständlichkeit er die passenden Geräte aus dem Schuppen geholt hat und jeden Regenwurm gerettet hat. Dabei hat der kleine Fratz noch Sprüche gerissen, wirklich total süß.

Einmal hat eine Kommilitonin Oli ihre Handschuhe angeboten, als er den Stein rausheben wollte und darauf nur ganz lässig: „Ihr Frauen mit euren Handschuhen, damit kann man doch nicht arbeiten“. Als unser Dozent zu uns kam und begeistert zugesehen hat, wie gut das alles funktioniert, hat fragte er Oli wie wir Mädchen uns denn schlagen würde? Darauf hat er nur so etwas schelmisch gegrinst und etwas genuschelt wie „Ja naja geht so“. Wir haben dann gesagt, dass er uns doch nicht so in die Pfanne hauen kann und er rennt zum Dozenten und ruft wissen sie was, heute ist Gegenteiltag.

;D echt süß der Kleine.