Die Uhren-Odyssee

Zwischen den Jahren habe ich mir bei einem Juwelier meines Vertrauens eine wunderschöne Uhr ausgesucht, die mir meine Omi zu meinem Geburtstag schenken wollte. Eine Uhr ist das perfekte Geschenk gewesen, da ich für mein Praktikum gerne noch eine schöne silberne Uhr haben wollte, damit ich meinen Silberschmuck auch im Praktikum tragen kann. Bis dahin habe ich nämlich immer meine goldfarbene Casio getragen.

10 Tage nach meinem Geburtstag funktionierte die Uhr dann nicht mehr richtig. Sie ging nach und somit fuhr ich beim Juwelier vorbei und ließ die Batterie wechseln. Nach so kurzer Zeit ärgerlich, aber gut wer weiß wie lange die Uhr schon vor Ort lag und Niemand sie zu schätzen wusste.

Eine Woche später ist der gleiche Fehler erneut aufgetreten. Grr. Also wieder zu dem Juwelier und nach Hause bin ich mit der Hiobsbotschaft gegangen, dass die Uhr eingeschickt werden musste. Die Uhr war damit vier bis sechs Wochen weg.Eine Woche vor Ende des Praktikums habe ich die Uhr abgeholt und sie ganze ZWEI Tage getragen, bis sie wieder nachging und die Schüler leicht angenervt waren, dass ich sie viel zu spät in ihre verdiente Pause geschickt habe.

Ich bin dann erneut in das Geschäft und wollte eine neue Uhr bekommen oder das Geld zurück, denn es hat mir wirklich gereicht und ich war sehr enttäuscht. NATÜRLICH haben sie die Uhr nicht noch einmal gehabt und mir wurde versprochen, dass sie eine neue Uhr bestellen und ich sie dann zugeschickt bekomme, damit ich nicht zum gefühlten hundertsten mal vorbeikommen muss. Denn natürlich ist das Geschäft nicht in meinem Städtchen ansässig.

Heute – 10 Tage nach dem letzten Besuch, hatte ich die Uhr selbstverständlich nicht im Briefkasten sondern eine SMS im Posteingang, dass ich die Uhr abholen könnte. Erneutes Grr. Dann bin ich also wieder hingefahren und dann wollten mir die total arrogante Frau  mir keine neue Uhr geben, sondern das neue Uhrwerk an das alte Armband befestigen. WTF?! Ich dachte die gute Frau will mich auf den Arm nehmen. Ich wurde also deutlich denn ich war wirklich verärgert, einen Kompromiss habe ich in diesem Fall nicht eingesehen! Also entweder sie gebe mir die vorhandene neue Uhr oder ich möchte mein Geld komplett zurück und gratis dazu ein Gespräch mit der Filialleiterin. Was ist das denn bitte für ein bescheidener Kundenservice?
Daraufhin wurde sie dann ziemlich pampig, die Filialleiterin hat es von sich aus mitbekommen und kam auf uns zu. Sie verstand das Problem und mein Ärgernis und hat die Angestellte angewiesen die Uhr sofort auf meine Größe einzustellen. Zusätzlich habe ich einen Kaffee und eine Gutschrift für das nächste Wechseln der Batterie bekommen. Den ganzen Zirkus hätte man sich sparen können, wenn sie ein wenig freundlicher gewesen wäre.

Gerade sitze ich zufrieden mit meiner Uhr zu Hause und wünsche mir wirklich, dass diese Uhr nun einfach funktioniert und ich nicht ein achtes(!) Mal zu dem Juwelier 25km entfernt fahren muss.

♥

 

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2 Gedanken zu “Die Uhren-Odyssee

  1. Pingback: 2014 – ein Rückblick | Examen und so

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